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Life’s a pitch

Innen pfui, außen hui.

Kennen Sie das Sprichwort noch?

Meine Oma hat es immer in ihren- mehr oder weniger- vorhandenen Bart gemurmelt,
wenn sie in Situationen mit Menschen konfrontiert war, die ihr nicht gefallen haben.

Das kann für den einen oder anderen eine schwarz-weiß-Sicht sein, ohne Frage.

Meine Oma hatte ein großes Herz. Sie verurteilte Menschen nicht.
Sie hatte zuviel erlebt seit ihrer Geburt. Das schärfte ihre Aufmerksamkeit für
Menschen und deren Handlungen.
Ihr Mantra sprach sie in den Momenten, wo sie für sich festgestellt hat, dass ein einfaches
Versprechen nicht gehalten wurde. Das konnte der Nachbar sein, der hoch und heilig versprochen hat, die Milch mit zur Ablieferstelle der Molkerei mitzunehmen- und nicht kam.

Personal Branding ist keine neue Erfindung.

Oder die fliegende Händlerin, nennen wir sie Frau Schmitt, die seit Jahren über die Dörfer fuhr und bei jedem Besuch versicherte, dass es ihr leid tut, die günstigeren Küchenhandtücher wieder
nicht dabei zu haben.
Eines Tages, nach dem dritten oder vierten Vertrösten, forderte Frau Schmitt  meine Oma vielmehr auf, die teuren zu kaufen, die ja genauso gut sind und nur teurer.

Dreist, oder?

Waren teurer, die Dinger, halten genauso gut und vermutlich waren die günstigen deshalb nicht dabei.
Gekauft wurde bei der Dame nie mehr etwas.

Es ging meiner Oma in diesem Moment nicht um die paar Mark mehr. Es ging ihr um das Kundenversprechen, das nicht gehalten wurde.
Die langjährige Lieferantin war allezeit verbrannt in dem 3 Generationen-
Haushalt auf dem Dorf, der jede Menge Umsatz bis dahin mit ihr machte.

Verbrannt. Gebrannt. Brennen. Markieren. Marke. Markt.

Menschen machen Marken. Marken bestimmen den Markt.
Was ist Ihre Personenmarke?
Was macht Ihren Personal Brand einzigartig?
Was ist überhaupt eine Personenmarke?

Life’s a pitch.

Als Unternehmerin mit Leidenschaft für Menschen und Marketing
habe ich mich selbst vor langer Zeit auf den Weg gemacht,
meine Marke zu “branden”.
Mitte 20 im Wirtschaftsstudium stand meine Vision: ein eigenes Unternehmen, das Menschen den Nutzen bringt, den sie suchen.
Oder brauchen. Am besten beides!

Heute ist das Eichenhorn eine Marke am Markt- jung- doch sie teilt mit Ihnen die Möglichkeiten, die wir JETZT haben:
wir sind gerade im Übergang einer technisch-orientierten Wirtschaft
zu einer Wirtschaft, in denen unsere Talente und Fähigkeiten eine immer größere Rolle spielen.

Die besten Talente und Fähigkeiten entfalten sich in Klarheit. Für sich.

Für das persönliche und berufliche Umfeld. Für die unternehmerische Vision.

Ein Talent, das wir Menschen teilen und stets verbessern, ist das Netzwerken.

Was gibt es besseres, als Ihnen Personal Branding am Beispiel meiner eigenen Marke zu zeigen?

Meine 5 Tipps für Ihre Netzwerk-Qualität

1. Prüfen Sie alle Verbindungen, die Sie haben.

Chat, Socialweb, Online-Füllhorn.
Fragen Sie sich, wie wichtig es Ihnen ist, dem Kontakt zu begegnen.
Und was der andere davon hat. [WIN-WIN]
Das trägt zu Ihrer Klarheit bei und spart zukünftig Zeit und Kraft.

2. Aufmerksamkeitsökonomie betreiben.

Zeit und Kraft bündeln heißt, unsere Aufmerksamkeit ökonomisch zu
betrachten.  Wir haben oft die Ausrede,
keine Zeit zu haben.
Wir alle haben 24 Stunden Zeit pro Tag.
Vielmehr wollen wir für vieles keine Zeit haben und beschäftigen uns
mit Dingen, die uns in unserer Komfortzone verhaften.

Gehen Sie ‘raus aus der Komfortzone.

Gönnen Sie sich Ihren persönlichen Fachexperten,  der mit Ihnen gemeinsam
Ihre persönlichen und beruflichen Ziele definiert und- erreicht.

Wenn Sie es wirklich wollen.

Lernen Sie wieder, sich selbst gegenüber verbindlich zu sein.
Und auch zu anderen.
Verbindlichkeit ist sexy.

3. Altlasten entsorgen- oder  alte Verbindungen loslassen,

die Sie mit sich herumschleppen seit dem Abi, der Lehre, der Uni.
Ich stelle selbst immer wieder fest, dass Begegnungen, die sehr
herzlich und offen sind in dem Moment, nicht für alle Zeit bleiben.

Wir sind auf unserem Weg, der gekreuzt wird von anderen Wegen.
Auf diesen haben andere Menschen ihre Ausrichtung.
Jeder hat eine innere Landkarte. Die ist aber noch lange nicht das
gesamte Gebiet.
Lassen Sie los.

4. Es gibt keine [gute] Qualität ohne [passende] Werte

Wir leben im High Tech Zeitalter.
Psychologisch gesehen, neigen Menschen in diesem
Changeprozess eher langfristig zu Frustration, nachdem
die erste Begeisterung abklingt.
Computer haben nicht die Fähigkeit zu lieben, zu loben,
Wertschätzung zu geben, WERTE vorzuleben oder die Sinnigkeit
für unser Leben zu vermitteln.

Alte Werte mit neuem zu verbinden ist das, was zukünftig Menschen,

Märkte und auch letztendlich Ihr Unternehmen bestimmen wird,

wenn man marktfähig bleiben möchte.

5. Weniger ist mehr.

In der Aufteilung Ihrer beruflichen sozialen Netzwerke [XING, TWITTER, Facebook, Linkedin, YouTube oder Firmen-Communities, etc.]
und in Ihrem privaten Bereich. Je mehr Sie sich aufladen, umso weniger können Sie Ihre
Verbindlichkeit leben und auch danach handeln.

Entrümpeln Sie Ihren Kalender.

Machen Sie mehr spontan. Und lernen Sie zu geben, bevor Sie ans Nehmen denken.

Wer es am besten versteht, zeitnah die alten Wahrheiten mit den neuen Technologien richtig zu verbinden mit dem Ohr bei den Bedürfnissen seiner Kunden, dem gehört die Zukunft.


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CEO von brandingMEDIA® und Eichenhorn Consulting, Coaching, Vorträge und Training

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2 responses to “Life’s a pitch”

  1. Nicole Werner

    Liebe Frau Berlenbach,

    ich habe gerade Ihren Beitrag “Life’s a Pitch” gelesen und teilweise kann ich dem nur zustimmen. Mit der Zeit lernt man, dass manche Menschen im Leben nur einen Teil des eigenen Weges im Zugabteil mitfahren. Es ist aber wichtig, dass wir dann lernen und begreifen, dass wir den einen oder anderen gehen lassen müssen oder für uns abwägen müssen, was wichitg und nicht wichtig ist. Die richtige Balance zu finden ist das A und O…ich möchte Ihnen auf diesem Wege sagen, dass Ihre Beiträge sehr gut sind. Vielen herzlichen Dank.

    Herzliche und sonnige Grüße
    Nicole Werner

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